Geschichte Beschreibung von Bing

Artikelnummer: Bing (3818)

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Kategorie: Bing




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Beschreibung

Firmengeschichte und Beschreibung der Firma Gebr. Bing, Nürnberg, Deutschland

1863 wird die ?Nürnberger Metallfabrik Gebrüder Bing? durch die Brüder Ignaz und Adolf Bing gegrüdnet; letzterer zog sich aber bald zurück. Ignaz übernahm die Leitung des Betriebes. Es war anfangs ein reines Handeslunternehmen das Spiel- und Haushaltswaren verkaufte.
1879 begann die Errichtung eines eigenen Fabrikationsgebäudes in dem 2 Jahre später die Produktion aufgenommen wurde. Die Firma wird in ?Nürnberger Spielwarenfabrik Gebrüder Bing? geändert.
Am 1.1.1895 wurde die Firma in eine AG umgewandelt und firmierte unter ?Nürnberger Metall- und Lackwarenfabrik vorm. Gebr. Bing AG?
1906 gibt die Firma in einem Nachtragskatalog an ?die größte Spielwarenfabrik der Welt? zu sein und 3.000 Mitarbeiter zu beschäftigen, die sich bis 1914 auf 5.000 Mitarbeiter erhöhte. Die Produkte wurden in ganz Europa und den USA verkauft.
1914 wurde die Produktion mit Kriegsbeginn auf Helme, Feldflaschen, Militärkochgeschirr und Tornister um, begann in den letzten Kriegsjahren aber schon wieder mit der Produktion von Friedensprodukten.
Am 25.03.1918 verstarb Ignaz Bing in Nürnberg.
1919 wurde unter ?Bing Werke AG? firmiert. Vorsitzender war Stephan Bing, der Sohn eines der beiden Gründer.
Am 25.03.1918 verstarb Ignaz Bing in Nürnberg.
1912-1930 wurden 2 Kindernähmaschinen hergestellt. Eine sehr kleine in mehreren unterschiedlichen Ausführungen als Antriebsmodelle und die Bing Nr. 10.
1919-1932 wurden neue Firmen erworben und die Firma hatte fast 16.000 Beschäftigte. Es kamen auch eine Puppenfabrik und eine Handelsge- sellschaft für den Vertrieb hinzu.
Bing kopierte die beliebten Puppen von Käthe Kruse und verkauft sie auch unter der Bezeichen "Imitation der Käthe-Kruse-Puppen". Kähte Kruse klagte und gewann 1925 den Prozess.
Am 24.08.1932 kam es hauptsächlich wegen der unübersichtlichen Konzernstruktur und der Weltwirtschaftskreise zum Zwangsvergleichsverfahren. Die Spielwarenfabrik wurde aufgegeben. Die Bestände wurden an die Herren Falk und Kraus verkauft. Bub kaufte den für Eisenbahnen notwendigen Teil der Werkzeuge sowie die Verkaufsorganisation und einige Lagerbestände. Fleischmann kaufte die Bestände an Modellschiffen. Fritz Hintermayr erwarb den Namen und die Gasboiler- Produktion.
1934 wurde die Firma aufgelöst.
Bing Kataloge sind äußerst selten. Wenn einer verkauft wird stammt er fast immer aus Ende der 20er oder Anfang der 30 Jahren. Die Kataloge sind schwarz/weiss mit Ausnahme des zweiten Händler Katalog Nachtrages aus 1929. In diesem Katalog gibt es einige Neuheiten mit farbliche Abbildungen.

Firmenzeichen

ca. 1902
1902 - 1906
ca. 1908-1925
ca. 1925 bis 1932
ca. 1902-190

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