Geschichte Beschreibung von Dressler Konrad

Artikelnummer: Dressler Konrad (3884)

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Kategorie: Dressler Konrad




Beschreibung

Firmengeschichte und Beschreibung der Firma Konrad Dreßler OHG, Fürth, Deutschland

Konrad Dreßler hat vor der Gründung seiner Firma 1917 in Fürth bei den Blechspielzeugherstellern Jean Schoenner und Götz und Söhne gearbeitet. Seine ersten Produkte waren aber kein Spielzeug sondern Haushaltsartikel wie z.B. Zigarettenstopfer und Türgriffe.
1922 begann die Produktion von Spielzeug mit dem wohl bekanntesten Artikel aus dieser Zeit dem ?Glockenroller?. Das Sortiment wurde ständig erweitert, hauptsächlich wurden Pferde mit Kanonen und Militärkutschen hergestellt.
1937 startet die Produktion von uhrwerkangetriebenen Fahrzeuge. Weitere Neuentwicklungen wurden durch den Weltkrieg verhindert.
1946 werden die ersten Uhrwerkeisenbahnen der Spur 0 ausgeliefert, deren Entwicklung Dreßler schon vor dem Krieg begonnen hatte. Das Angebot wurde um aus Blech tiefgezogene Autos und Laster erweitert.
1956 startet die roduktion der Spur H0 (14 Volt, 2 Leiter Gleichstromsystem); alle Modelle tragen das KD-Zeichen. Lokomotiven und Wagen wurden anfangs hauptsächlich aus lithografiertem Blech und das Zubehör aus Plastik hergestellt. Die Schienen wurden von Fleischmann zugekauft, Dreßler hatte das Exclusiv-Recht an diesen Schienen aber nur für 2 Jahre.
1962 wird die Produktion der Spur 0 und des mechanischen Blechspielzeuges eingestellt. Die Spur H0 wurde fast nur über Versandhäuser wie Quelle vertrieben. Der Exportanteil war relativ hoch. Da es sich um preisgünstiges Spielzeug für Kinder handelte, wurden Sie normalerweise nach Gebrauch weggeschmissen, so dass es nicht sehr viele Modelle übrig geblieben sind.
1970 wurde die Produktion bei Dreßler komplett eingestellt, da Quelle zum preisgünstigeren Konkurrenten LIMA wechselte.

Firmenzeichen

1949-1970

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