Geschichte Beschreibung von Issmayer

Artikelnummer: Issmayer (3960)

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Kategorie: Issmayer




Beschreibung

Firmengeschichte und Beschreibung der Firma Johann Andreas Issmayer, Nürnberg (JAJ), Nürnberg Deutschland

1861 wurde die Firma in Nürnberg von Johann Andreas Issmayer gegründet. Sie wurde bekannt durch ihre kleinen leicht lithografierten Eisenbahnen, die durch Bing und Carette vermarktet wurden. Anfangs wurden Schwimmspielsachen, Kinderküchen und-herde, Feuerwehr-spritzen und einfache Blechspielsachen produziert. Sein in der Firma arbeitender Bruder Johann Konrad modelliert plastische Tiere und Menschengestalten; diese Modelle wurden dann aus Blech geformt, geprägt und zusammengesetzt.
Bis 1870 müssen Tiere und Figuren den Hauptanteil an der Produktion ausgemacht haben.
1879 begann die Produktion von Eisenbahnen, Dampfmaschinen und Betriebsmodellen. Die Produktion wurde aber bald wieder eingestellt.
Bub betrieb vor 1915 einen regen Produktaustausch mit Issmayer wie auch mit Carette.
1922 starb Issmayer 90-jährig. Sein Schwiegersohn Georg Weißenberger übernahm die Firma, starb aber seiner seits schon 4 Jahre später. Jetzt übernahm dessen Sohn August Weißenberger das Unternehmen und führte sie erfolgreich weiter.
Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten geriet 1932 das zwar nicht jüdische aber exportabhängige Unternehmen ins Trudeln.
Da die Firma keine inländischen Abnehmer hatte und die Produktion für das Ausland von den jüdischen Verlegern nicht mehr abgenommen werden konnte wurde die Produktion 1935/36 eingestellt. Die Fabrik wurde zu Wohnungen umgebaut.
1952 stirbt August Weißenberger im Alter von 63 Jahren.
Issmayer soll einen sehr gut illustrierten Katalog herausgegeben haben. Leider sind keine bekannt, so dass seine Produkte heute nur durch Wiederverkäuferkataloge bekannt sind.

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