Geschichte Beschreibung von Technofix

Artikelnummer: Technofix (4113)

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Kategorie: Technofix




Beschreibung

Firmengeschichte und Beschreibung der Firma Technofix vorher Gebr. Einfalt in Nürnberg, Deutschland

1922 wurde die GmbH von den Brüdern Georg und Johann Michael Einfalt in Nürnberg gegründet. Sally Heussinger (Schuhgrosshändler) trat als Teilhaber mit ein. Die Produktion begann mit einem Fliegerspiel. Die ersten Artikel erhielten die Nummer 100. Der größte Teil der Produktion ging ins Ausland. Die Produktpalette wurde nach und nach auf mechanische Artikel umgestellt. Das Logo war in dieser Zeit GEN ( Gebrüder Einfalt Nürnberg) oder einfach GE (Gebrüder Einfalt)
1926 scheidet Heussinger und Ernst Pretzfelder übernahm dessen Anteile bis 1938 bis er ausbezahlt wurde und nach Amerika emigrierte. Ab 1946 wurde er unter seinem neuen Namen Ernst Fields wieder in seine alten Rechte eingesetzt und verstarb 1955.
1928 verlässt Johann Michael Einfalt die Firma. Taucher-Spielzeug konnte im Gegensatz zu anderen Firmen als billiger Massenartikel hergestellt werden.
1931 Einfalt inseriert einen Metallbaukasten unter dem Namen Technofix. Später wird die gesamte Produktion unter dem Namen und dem Logo Technofix gestellt.
1944 Umstellung der Produktion auf Gasmaskenfilter für die Rüstungsindustrie.
1949 Die Produktion läuft wieder an, mit Modellen aus der Vorkriegszeit.
1974 Johann Einfalt stirbt, Alfred Einfalt wird alleiniger Geschäftsführer.
1977 Einstellung der Spielwarenproduktion. Die gesamte Betriebseinrichtung sowie die Werkzeuge werden verkauft und teilweise von der Mechaniker-Innung Mittelfranken übernommen.

Besondere Erwähnung verdienen die Clowndarstellungen und humoreske menschliche Figuren, aber auch sehr viele Tiere und menschliche Figuren des Alltagslebens, oft als Paare hergestellt, als Bewegungsspiel zum Aufziehen mit einer biegsamen Stahlleiste verbunden. So gibt es Indianer, Boxer, Ritter, Schlittschuhläufer, Vögel, Schweine, Elefanten und vieles mehr. Sehr selten geworden, da von Sammlern in ihren Sammlungen behalten, sind solche skurrilen Exemplare wie der Boxkampf zwischen einem richtigen Boxer und einem Känguruh oder das kleine Mädchen auf dem Nachttopf. Die Firma hatte in ihren besten Tagen in den Jahren vor 1939 etwa um die 120 Arbeiter und Angestellte beschäftigt. Der Neubeginn nach dem Krieg geschah parallel mit dem Eintritt von Alfred Einfalt, dem Sohn von Georg Einfalt., der 1953 starb. Die Produktion nach 1945 konzentrierte sich auf die Herstellung von Blechbahnen und Blechlandschaften.
Die 70er Jahre waren geprägt von dem Versuch, der fernöstlichen Konkurrenz Paroli zu bieten. Aber auch bei Gebr. Einfalt Technofix kam der Umstieg ins Plastikzeitalter wohl zu spät. Im Jahre 1977 musste die Firma schließen. Nachdem bereits in den 60er Jahren ein Teil der Werkzeuge und Pressen an den Grossisten Nova verkauft wurden, wurden nach Schließung des Werkes 1978 viele andere Werkzeuge an die für Nürnberg zuständige Mechaniker-Innung abgegeben. Ein großer Teil der Werkzeuge muss später allerdings auch in den Osten und ins europäische Ausland gegangen sein.

Zu allem siehe Cieslik "Lexikon der Deutschen Blechspielzeugindustrie", S.127 unter Einfalt und www.sammeln-sammler.de unter Technofix/Einfalt n

ab 1945
ab 1945

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