Geschichte Beschreibung von Stock Walter

Artikelnummer: Stock Walter (4107)

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Kategorie: Stock Walter




Beschreibung

Firmengeschichte und Beschreibung der Firma Walter Stock, Solingen Deutschland

Am 10.10.1869 wurde die Firma Adrian und Stock von Herrn Walter Stock und seinem Schwager Carl Adrian in Solingen als Stahlwarenfabrik gegründet die hauptsächlich Bestecke, Schneidewaren und Haushaltswaren vertrieben hat aber nicht selber produziert.
1905 begann Stock mit der Fertigung von Engelgeläuten die anfangs über die Firma Adrian und Stock vertrieben wurden. Er produzierte haupt- sächlich einfaches, aber einfallsreiches figürliches Spielzeug im Niedrigpreissektor.
Mit seinem Maschinenpark konnte er keine kriegnotwendigen Produkte für den Ersten Weltkrieg herstellen und der Export lag darnieder. Nach dem Krieg wurden hauptsächlich Artikel des täglichen Bedarfes wie Rasiermesser, Rasierapparate Büchsenöffner etc. produziert. Es wurde eine Galvanoabteilung eingerichtet, da viele Artikel vernickelt werden mußten.
1916 - 1924 entwickelte Stock viele Patente die die allmähliche Aufnahme der Spielzeugproduktion ermöglichten. In dieser Zeit beginnt auch die Zusammenarbeit mit der amerikanischen Spielzeugfirma Ferdinand Strauss. Es wurden Spielwaren für die USA und Europa produziert.
1926 wurde durch die hohe Exportabhängigkeit im März 1926 die Stillegung der Produktion beantragt. Es kam nicht zur Stillegung aber er musste ein Fabrikationsgebäude in Solingen verkaufen. Die Produktion der Spielwaren wurde im verkleinerten Stile in Mieträumen weitergeführt.
Am 12.04.1932 starb Walter Stock, sein Sohn Rudolf war schon 1928 in die Firma eingetreten, um seinen kranken Vater zu unterstützen.
1933 übernahm Paul Hartkopf, der seit 1914 in der Firma arbeitete, die Firma unter Beibehaltung des Firmennamens. Die Engelgeläute wurden noch bis 1968 produziert. Außer der kleinen Limousine Nr. 462 wurde kein Spielzeug mehr produziert.
Am 31.07.1971 wurden Lagerreste im Kaufhof Solingen verkauft.
Am 15.03.1972 Löschung der Firma. Paul Hartkopf verstarb am 11.06.1979 ohne weitere Angehörige. Was aus den Werkzeugen und Maschinen wurde ist bis heute nicht bekannt.

Firmenzeichen
eingetragen als Warenzeichen am 16.02.1910
1905-1942

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